The Beat Tape Vol. 2

am 14. April 2011 in #Fokus #Musik

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Die großartigen Jungs von Rap ohne Lizenz haben zum nunmehr zweiten instrumentalen Rundumschlag ausgeholt. Nachdem bereits die erste Ausgabe uneingeschränkt positiv aufgenommen wurde – zumindest soweit ich das beurteilen konnte, setzt „The Beat Tape Vol. 2“ dem Projekt nun die Krone auf. Qualitativ wurde das hohe Niveau gehalten, aber speziell quantitativ sogar noch einmal eine Schippe draufgelegt. 23 (dreiundzwanzig) Beats, demnach auch genauso viele Produzenten, hämmerten exklusiv für R.O.L. auf ihre Drumpads und machten das Tape zu der abwechslungsreichen Geschichte, die sie geworden ist.

Und trotz Abwechslungsreichtum, es verfügt über den berüchtigten roten Faden — sprich: die Anspielstationen harmonieren gut miteinander. Detailverliebt gesetzte Drums, verschrobene Samples und dezente 8Bit Synthesizer haben ja auch selten große Probleme miteinander und verstehen sich auch in der Gruppe recht gut. Freshness ist da im wahrsten Sinne des Wortes vorprogrammiert!

„The Beat Tape Vol. 2“ stet seit gestern zum kostenfreien Download zur Verfügung. Und wer die herausragende Arbeit von Rap ohne Lizenz – nicht nur an solchen Projekten, sondern auch während des schnöden Tagesgeschäfts als Blogger – finanziell honorieren möchte, kann dies ebenfalls tun, die Name your price Funktion bei Bandcamp macht das möglich.

3 Favoriten

Heavy Foot – Pigeondust // Unglaublich, wie der Mann mit den Samples spielt. Klingt nach orientalischer Balkan Folklore — aber mit einer üblen Bassline und Vocal Cuts, wodurch das Ding mehr Hip Hop ist als Afrika Bambaataa zu seinen besten Tagen!

Alarm Clock Pt. 2 – Dibia$e // So wunderbar laid back, trotz des resoluten Drumset. Davon würde ich liebend gern aus meinen süßesten Träumen geweckt werden. Nur die Adlibs irritierten mich dann doch etwas.

Dirty Throwups – Geraet // Passend zur Wecker Anspielung im vorherigen Titel kommen direkt danach die „Dirty Throwups“. Zufall hin oder her, das dramatische Sample und die klassisch angeordneten Drums stelle ich mir als adäquaten Soundtrack für einen von Übelkeit erfüllten Montag Morgen vor.



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