che and the stormtroopers

Wenn ich groß bin will ich mal so werden!?
Wer nicht so geworden ist, diese Che Guevara vs. Stormtrooper Skulpturen aber hübsch findet, klickt hier.
…auf jeden Fall eine brutale Kombination!
via Nerdcore

Wenn ich groß bin will ich mal so werden!?
Wer nicht so geworden ist, diese Che Guevara vs. Stormtrooper Skulpturen aber hübsch findet, klickt hier.
…auf jeden Fall eine brutale Kombination!
via Nerdcore
Creative Control TV scheint mir ein neuer Internetfernsehsender zu sein, der morgen online geht. Sieht interressant was die — und vor allem was Brooklyn’s Finest Mos Def und der Produzent Ski — da machen.
Vier Produzenten aus Los Angeles, die alte Platten samplen und revolutionär sein wollen?
This documentary is an experiment in sound recycling. It features four amazing, LA-based beat makers: Daedelus, J-Rocc, Nobody and Ras G in a secret mission to create new musical magic from the dusty remains of thrift store vinyl.
Ich weiß, dass das, was die da in dem Trailer zu der Dokumentation “Secondhand Sureshots” machen an sich nichts so besonderes ist, aber ich mich hat die Stimmung gepackt. Ich bin gespannt was uns Daedelus, J-Rocc, Nobody und Ras G da auf DVD inklusive Instrumental Vinyl, präsentieren werden. Meines Erachtens nach hört es sich sehr gut an. Wird darüber hinaus über Stones Throw erscheinen, aber auch stolze 60$ kosten.
Ein bewegender Animationsfilm zu den Erinnerungen des amerikanischen Veterans Joseph Robertson, der im 2. Weltkrieg einen jungen deutschen Soldat erschoss. Der inzwischen 86 Jahre alte Robertson hat dieses Erlebnis scheinbar nie verarbeiten können (verständlich!). Die Aufnahme ist von 2005.
Die visuell sehr ansprechende Verarbeitung des Audiokommentars geschah durch die Rauch Brothers.
Fatih Akins neustes Werk namens “Soul Kitchen” scheint mir ein sehr guter Film zu sein — zumindest gefällt mir die Vorschau äußerst gut und auch das Ensemble kann sich sehen lassen. Moritz Bleibtreu. Birol Ünel. Reicht nicht? Akin selbst machte in den letzten Jahren mit Filmen wie “Gegen die Wand” oder “Solino” auf sich aufmerksam. Gut, oder?
Wikipedia zu “Soul Kitchen”:
Als Zinos’ Freundin, die Journalistin Nadine, einem Jobangebot nach Shanghai folgt und Zinos selbst einen Bandscheibenvorfall erleidet, der ihm die Arbeit in seiner schlechtlaufenden Schnitzel- und Frikadellen-Restauration zur Hölle macht, scheint in seinem Leben nichts mehr rund zu laufen. Der auf die schnelle als Koch engagierte Shayn, der sich als Spitzenkoch ungeahnter Exzentrik entpuppt, vergrault mit einer exotischen Speisekarte schließlich auch noch Zinos’ letzte Stammkunden.
Am 25. Dezember läuft der Streifen an und hört sich, wie ich finde, sehr gut an.
via Juice
Der Alleskünstler Serge Gainsbourg ist der Vater der vorgestern erwähnten Schauspielerin und Sängerin Charlotte Gainsbourg. Das hört man ja am auch Namen…
Vor dem Haus dieses Serge steht jedenfalls eine Mauer, die ich zugegebenermaßen zwar nicht kenne, die jedoch ziemlich intensiv und nett aussehend bemalt wurde. Mit der Zeit entstand eine sehr hübsche Graffiti Collage, deren Entwicklung Arnaud Jourdains in den letzten fünf Jahren technisch hochklassik festgehalten hat. Gut.
via Spreeblick
Zurzeit höre ich mehr amerikanischen Hip Hop als sonst. Besonders die New Yorker haben es mir angetan. Richtig gut sind da nicht nur Q-Tip und Mos Def.
Q-Tip, hier im Video zu “Gettin’ Up” (“The Renaissance”) zusammen auf der Bühne mit Mos Def, hat Hip Hop in den späten 80ern und 90ern mit seiner alten Formation A Tribe Called Quest und als Produzent auf Alben wie Nas’ “Illmatic” aktiv geprägt und ist ein Idol der Conscious Rap Szene. Ich bin über ein Mixtape auf den Mann aus Queens aufmerksam geworden und habe an seinem Album “Live At The Renaissance” Gefallen gefunden. Der Sound des Albums ist sehr locker und Q-Tips etwas nasale Stimme passt perfekt auf die Jazz samplenden Beats.
Mos Def kenne ich schon länger als Q-Tip, genauer gesagt seit ich seinen Song “Sunshine”, der auf seinem Album “The New Danger” zu hören ist, kennenlernte. An seinen Alben war ich jedoch nie so recht interessiert, bis ich die sehr guten Kritiken seines neuen Albums “The Ecstatic” las und mir diese LP mal gönnte. Sie ist richtig gut. Mos Def experimentiert und bleibt doch seinen Wurzeln, Hip Hop, treu und legt ein sehr homogenes, aber abwechsulngsreiches Werk vor, das ich jedem ans Herz legen kann, dem die frühen 90er der East Coast zusagten. Meiner Meinung nach außerordentlich gut, noch besser als die obenstehende Single “Casa Bey”, finde ich das Duett “Auditorium” mit Slick Rick, für das der Rapper und Schauspieler aus Brooklyn einen unglaublichen Beat des Kaliforniers Madlib abstauben konnte.
Charlotte Gainsbourg, bekannt als Schauspielerin in Filmen wie Lars von Triers “Antichrist”, hat zusammen mit dem amerikanischen Singer/Songwriter Beck ein sehr nettes Stück namens “Heaven Can Wait” geschrieben und dazu ein sehr skurriles, scheinbar zusammenhangsloses Video gedreht. Das Duett wird auf ihrem, im Dezember erscheinenden Album “IRM” zu hören sein und hoffentlich nur eines von vielen guten Liedern mit Beck sein. Dieser hat nämlich den kompletten Langspieler produziert.
Das Video stammt übrigens aus der Feder des aus LA stammenden Keith Schofield.
DJ Shadow wird seitdem er “Endtroducing” veröffentlicht hat, fortwährend an seinem großartigen Debüt gemessen und kann diesen Erwartungen unmöglich genügen. Auch sein – im Jahr 2002 veröffentlichtes – Werk “The Private Press” wurde im Bezug auf den großen Bruder von vielen Kritikern negativ rezensiert. Ich persönlich halte “The Private Press” dagegen für ein großartiges Album, das aber die Stimmung von “Endtroducing” nicht reproduzieren kann (und soll). Mit “Six Days” präsentiert das Album einen Song, den ich für einen der besten DJ Shadow Songs überhaupt halte.
Was für ein großartiger Song, was für ein Video.
Der Rapper Phase und der Produzent Zenit bilden zusammen das Team Avantgarde. Ihre Lieder sind, wie der Name schon sagt, in einem ganz eigenen, so im Deutschrap noch ungehörten, Stil ausgearbeitet. Wenn man Phases getragene Stimme auf Zenits sentimentalen, an Dowbeat anlehnende, Beats rappen hört, weiß man sofort, dass sich diese Zwei gefunden haben. Speziell Zenit mit seinem Gefühl für atmosphärische Samples beeindruckt mich Song für Song, auch auf seinem “Remixes Vol. 3″, aufs Neue. Zu dem Song “Swing wie Al Caiola 2″ vom 2007 erschienenen Album “Absolut” haben die Avantgardisten nun auch noch ein sehr hübsches Video veröffentlicht, das meines Erachtens die Stimmung des Tracks gekonnt visuell verarbeitet.
via Herr Merkt