Monatsarchiv für November 2008

 
 

Zwischenfazit: Weg Eins

Erstmal bitte ich um Entschuldigung, dass in der letzten Woche eigentlich überhauptnichts von mir kam. Ich hatte viel zu arbeiten und dabei verging mir dann auch noch die Lust Artikel zu verfassen. Ich glaube, ich habe einen Art “Blog-Burn-Out” erlitten (ich habe ihn verkraftet!).
Das Zwischenfazit.


→ Mehr sehen

In Fotografien herumstreunen? Warum nicht!

Die Agentur Kubikfoto³ macht das, was man wohl gemeinhin als innovativ bezeichnet. Sie haben eine Art der interaktiven Fotografie entwickelt, die es möglich macht sich in Fotos durch Klicks zu bewegen. Die Fotografien haben Leben in sich. Sie rufen durch Sound- und Lichtatmosphäre verschiedenste Stimmungen hervor und halten die Spannung in dem man auf den Erkundungsgängen immer wieder neue Details entdeckt.
Ich bin auf Kubikfoto³ durch das interaktive Video zu ‘Neuruppin‘ aufmerksam geworden. ‘Neuruppin’, ein Lied der Berliner Hip Hop Formation K.I.Z., hat eine Horrorfilm’sche Handlung, die so auch im Video wiedergegeben wird. Interaktiv heißt also auch, dass manche Parts des Videos, die erst ab 22 Uhr zu besichtigen sind. Doch nicht nur die sind sehenswert.
Hinter Kubikfoto³ steckt eine Gruppe junger Menschen, die immer mehr Aufmerksamkeit auf ihr neuartiges Projekt ziehen: Mit größeren Projekten, unter anderem für Quelle, haben sie Unmengen an Awards abgeräumt und sowie in der Presse, als auch auf Blogs ihren verdienten Platz bekommen.
Kubikfoto³ hat es verdient: Sie präsentieren sich sympathisch, ideenreich und einfach qualitativ gut. Gut!

Kodimey / Mein Deutschland Part 2

“Sei nicht nicht wie sie” bedeutet Kodimey in irgendeinem Stammesdialekt aus Togo. Kodimeys Vater stammt aus Togo, wanderte von dort aus nach Deutschland aus um hier zu arbeiten und wie so viele Andere den Traum des großen Geldes zu leben. Sein – in Deutschland geborener – Sohn ist heute 28 Jahre alt und ist ein wahrer  Grund stolz zu sein. Entegegen allen Vorurteilen ist er ein weltoffener, studierender und doch authentischer Rapper, der Dinge thematisiert die zuvor nur oberflächlich behandelt wurden. Kodimey gründete 1999 mit Freunden das Label Chimperator, das heute unter anderen Maeckes & Plan B beherbergt, zwei Rapper die zurzeit Sinnbild eines neuen – innovativen – Trends im deutschen Hip Hop Markt sind. Mit ihnen erzielte Kodimey beachtliche Erfolge auf Independent Ebene. Als Rapper trat er 2004 mit seiner ‘Mein Grund‘ EP zum ersten Mal in den Vordergrund. Seine Texte waren damals wie heute intelligent und berichteten reflektiert über Themen, die man aus Stuttgart nur selten gehört hatte. So ist Kodimey auch heute. Seit seinem Streetalbum ‘Neo Geo‘ sind zwei Jahre vergangen, zwei Jahre in denen er, zwischen Studium und Alltagssorgen, zur Arbeit an seinem ersten Album fand. Vor kurzem erschien es dann endlich: ‘Gorilla‘. Ich habe das Album selbst noch nicht gehört, doch nachdem ich durch das obenstehende Video auf den Stuttgarter um ein weiteres aufmerksam geworden bin, liegt es für mich nahe es zeitnah zu bestellen.
Zum obenstehenden Video: Den ersten Teil des Songs ‘Mein Deutschland’ hörte ich 2006 auf der Juice CD. Der Song gefiel mir, doch ich ging dem Phänomen Kodimey nicht weiter nach. Erst jetzt kam ich durch seine  Neuauflage des Songs wieder auf ihn. In ‘Mein Deutschland Part 2′ wird das Thema Deutschland als Immigranten Kind beziehungsweise explizit als Afro-Deutscher erneut aufgegriffen und im Video mit ‘Kartoffel’-Klischees bildlich unterlegt.
Mehr hörenswertes gibt es von Kodimey – den ich zweifelos weiterempfehlen würde – auf seiner neuen Single ‘Natasha‘ und auf seiner MySpace Seite.

Anhang:
Der Track passt zudem zu meinem Artikel über das “Immigranten Problem”, das in Deutschland zurzeit kollektiv wahrgenommen wird.

Die Matrix läuft auf Windows XP

Es war ja klar, dass das nicht lange gut gehen kann: Die Matrix läuft auf Windows. Eine Zweckehe?
Dieser Beitrag zur ewig anhaltenden Diskussion um Windows erinnert mich an einige Lacher der letzten Zeit. Zu nennen sind Apples Get a Mac Werbespots, Gerrit van Aakens Basteleien oder die Beachball Werbung zugunsten von Windows Vista. Und ja, selbst ich hänge noch an meinem PC (des fehlenden Geldes wegen).

via Ich bin ein Geek holt mich hier raus

John Lennon: It’s About Peace!

Jerry Levitans Film “I Met The Walrus” hat eine Geschichte, die sich über 39 Jahre hinweg zieht. Damals war Jerry 14 und ein echter Fan der Beatles, er war sich nicht einmal zu schade um sich heimlich in Lennons Hotelzimmer zu stehlen und den Beatle dort davon zu überzeugen über Frieden, den globalen Frieden zu sprechen. Jahre später reproduzierte der Regisseur Josh Raskin die Tonbänder und ließ sie von James Braithwaite und Alex Kurina illustrieren um daraus einen emotionalen Film über die Aufgabe aller Menschen – über Frieden zu machen. Der Film trifft es einfach, Braithwaites Zeichnungen treffen die Aufnahmen im Stil und geben ihnen eine komplett neue Wirkung. Ganz einfach: Dieses Video ist kreativ und inspiriert immens, dies bezeugen auch die Nomination beim diesjährigen Oscar und der Preis des besten Animationsfilms in New York (Manhattan Short Film Festival).

via Candy College

Das deutsche Schulsystem: Welche Richtung sollte eingeschlagen werden?

Soll die Schule in Zukunft konzentrierter auf Fachgebiete hin ausbilden? Ich habe mir einige Gedanken zu diesem Thema gemacht und sie aufgeschrieben. Über Kommentare zum Thema würde ich mich freuen.


→ Mehr sehen

Morgen.

(dieses schicke Foto stammt von Ohneski)

Coole Musik trifft ein noch cooleres Video / Artist of the Year

David Hubert hat zu dem Artist of the Year Song ‘Cincinnati’ ein richtig schickes Video gedreht. Der Montrealer hat aus Kartons ein Konzept austeigen lassen, dass die feinen Electro Sounds der Band gut wiedergibt.
Die vier Jungs von Artist of the Year sind Schulfreunde und machen seit Jahren Musik zusammen. Ihre freakigen Instrumental Songs bieten sie live in Kombination von echten Instrumenten mit einem DJ Set dar und schaffen damit ihre ganz eigene Atmosphäre.

Und nochmal gucken… Das Video ist unschlagbar!

Elende Diskussion: Ist Grafikdesign Kunst?

Ist Grafikdesign Kunst wird hier gefragt…
Es ist nicht das erste Mal, dass diese grundlegende Frage aufkommt. Obwohl ich kein Grafikdesigner bin würde die Frage klar mit Nein! beantworten. Grafikdesign hat klar definiert: Sinn, Aussage und Zweck. Es kann zwar frei gestaltet werden, doch es sind gewisse Regeln zu beachten. In der Kunst sehe ich das anders. Kunst kann alles sein und irgendwo IST alles Kunst. Ich glaube kaum, dass es möglich ist Kunst objektiv zu definieren,

“(…)Doch wenn einer sich darin findet reicht mir das schon, ab jeder weiteren Person hat sich die Scheiße gelohnt(…)”

Curse

Achja die Umfrage gefällt mir vom Grafikdesign her sehr gut.

via Fontblog (heute gibts nur VIAs… Ich bin derzeit nicht kreativ genug zum selber schreiben)

Thiissand.com / Ist das wirklich Sand?

Wenn das keine Kunst ist? Dann ist es etwas Anderes!
Thisissand.com ist ein doch eigenartiger Web-Dienst zum malen ? von Bildern aus virtuellen Sand. Komisch und anziehend zugleich. Zudem langwierig, aber voller Suchtpotenzial.
Ich weiß nicht warum, aber ich habe nun eine halbe Stunde gesessen.

via Kochwerkstatt