Inspiration

 
 

Zascha Moktan / Ouch

“Ouch!”. Kam schon vor längerer Zeit raus und mir eben mal in den Sinn. Schönes Lied von Zascha Moktan, die mir in verschiedenen Interviews sehr sympathisch war. Ihr Album war allerdings meiner Meinung nach nichts Besonderes, aber vielleicht kommt von ihr irgendwann nochmal was raus.

Holly Miranda

Verdammt, wie ich diese Momente liebe, in denen man weiß, dass man mal wieder etwas unbezahlbar Gutes gefunden hat. Musik. Gute Musik, gespielt von Holly Miranda gefunden bei Amy&Pink.

Dieses Mädchen, das in New York lebt, hat eine raue unschuldige, etwas verletzliche Stimme, die vor allem in ihren Akustik Sessions perfekt zur Geltung kommt. Deshalb finde ich auch das obenstehende Video charakteristischer als ihre ebenfalls herausragenden Studio Songs. Im Endeffekt hört sie sich aber durchgehend – aber auf verschiedene Weisen – wunderschön an. Und ich habe die perfekte Musik für die hoffentlich bald kommenden Frühlingsabende gefunden.

Entstanden ist Holly Mirandas erstes Solo-Album “The Magician’s Private Library” dabei eigentlich nur, weil ihr irgendwann TV On The Radios Dave Sitek über den Weg lief und dringend riet sich von keiner Band in ein Korsett zwängen zu lassen, sondern genau die Musik zu schreiben, die ihr zu 100% entspricht. Das ist ihr offenbar gelungen. Die Songs im MySpace Player lassen Großartiges erahnen und zeigen gleichzeitig, dass die geborene Detroiterin mit ihren Zutaten aus Indie und Elektro den Zeitgeist trifft und in einem Atemzug mit Lykke Li oder The XX genannt werden kann. Ich meine das, obwohl sie denen nicht wirklich zu ähneln scheint, aber dafür finde ich es bezeichnend, dass gute Musik mit eigenem Sound zurzeit einfach mehr wahrgenommen wird als sonst und größere Plattformen bekommen hat. Holly Miranda tritt am 21. April im Molotow in Hamburg auf. Vorerst einmalig.

Sie hat es mir wirklich angetan, mit ihren natürlichen, etwas traurigen Songs und ihren vollkomenen Gitarren Konzerten, wie sie von Dave Sitek oder Marque Tolivers Geige begleitet wird. Verdammt, ist das schön.


→ Mehr sehen

Sommer (Playlist #5)

Hallo, ich will endlich Sommer!
Das bisschen Sonne ist ja schon ganz gut, aber das kann doch noch nicht alles sein. Pack’ da mal noch 20 Grad drauf… Sommer, ich traue dir das zu.

Und bis du das geschafft hast ziehe ich weiter Kraft aus meinem Soundtrack zur Sehnsucht, meinem Mixtape “Sommer”. Darauf zu finden sind wundervolle Lieder von persönlichen Neuentdeckungen wie Mayer Hawthorne oder auch Jason Mraz’ “Life Is Wonderful”, ein Lied für das es sich lohnt durch’s Feuer zu gehen! Oder auch Adam Greens “Buddy Bradley”, das ich erst letztens bei HHV entdeckt und seitdem liebe, danke dafür!

Die Playlist gibt es natürlich wie die ersten beiden Male wieder bei Grooveshark zum Anhören in voller Länge. Diesmal ist sie sogar wirklich komplett, das Grooveshark alle Songs im Angebot hatte. Deshalb umso mehr: Mal reinhören.

Playlist

01. Adam Green – Buddy Bradley
02. John Mayer – Gravity
03. Jason Mraz – I’m Yours
04. Kings Of Convenience – Boat Behind
05. Corinne Bailey Rae – Like A Star
06. Adele – My Same
07. Regina Spektor – On The Radio
08. Mayer Hawthorne – Green Eyed Love
09. Jason Mraz – Life Is Wonderful

____

ps. Das ist übrigens die Neuauflage meiner ersten “Sommer” Playlist, die vor fast genau einem Jahr erschien und mal überarbeitet werden musste. Ist doch amüsant, wie sich mein Musikgeschmack in einem Jahr weiterentwickelt hat und vor allem, was ich damals für sommerlich gehalten habe.

This Too Shall Pass

Verdammtnochma! Von diesem Video hab ich echt gar nichts mitgekriegt, bis es vor ein paar Tagen (oder war es gestern?) aus meinem Reader heraushüpfte, um dann wiederum bis jetzt warten zu müssen: Hier habe ich das unglaubliche Musikvideo zu “This Too Shall Pass” von OK Go. Musikalisch finde ich das zwar langweilig, aber dafür ist es visuell außerirdisch – und das meine ich positiv: Außerirdisch gut.

From the new album “Of the Blue Colour of the Sky” (..) Directed by James Frost, OK Go and Syyn Labs. Produced by Shirley Moyers. (..) The video was filmed in a two story warehouse, in the Echo Park neighborhood of Los Angeles, CA. The “machine” was designed and built by the band, along with members of Syyn Labs over the course of several months.

Das Sams in allen Ehren, aber dessen Knackwurst-bring-Automat ist nichts gegen das, was das Team um OK Go hier für ihr Video verbrochen haben.

via StyleSpion

Gorillaz & Mos Def & Bobby Womack / Stylo

Hammerharte Single der Gorillaz zu ihrem bald erscheinenden Album “Plastic Beach” – übrigens das Erste nach fünf Jahren Abstinenz. Finde es sehr schön, wie Bruce Willis sich im Video mal wieder als Mann für die harten Momente profiliert. Diesmal wohlgemerkt ohne Wifebeater.

“Stylo”? Yo, Lieblingslied!

via Splash! Mag

Kim Morley

Kim Morley kann offensichtlich sehr gut mit Kopierer, Schere und Papier umgehen. Denn diese zwei Collagen sind komplett von Hand gebastelt und sehen so wundervoll aus, ohne dass der Londoner nochmal mit Photoshop an den kleinen Kunstwerken rumpfuschen musste. Find ich sehr gut s0. Die beiden Collagen hier sind jedoch auch meines Erachtens das beste, was der Mann auf Flickr von sich präsentiert. Die anderen Werke finde ich nicht ganz so spannnend.

via Ignant Blog

Kai Müller

Kai Müller ist vor allem dafür bekannt ein sehr hübsches Blog zu führen, den Stylespion, aber darüberhinaus photogrphiert er ziemlich viel – und das immer besser. Mir ist richtig aufgefallen, dass die Bilder, seitdem ich den Stylespion lese, sich stetig verbessert haben. Und auch wenn ich teilweise Gefühl habe, dass die Photgraphien noch keine konsequente Handschrift haben und in ihrem Stil immer mal wieder dem Material verschiedener derzeit populärer Portfolios ähneln, stellt er auch öfter und öfter Bilder online, die mich richtig beeindrucken. Und irgendwie habe ich mir zu diesen Photos Lesezeichen gesetzt und inzwischen genug Material, das, wie ich finde, sehr gut auf Weg Eins passt.

Bühne frei.


→ Mehr sehen

Ali Love / Love Harder

Who the fuck? Ali Love.

Ich habe keine Ahnung wer das sein soll, aber dem Video und dem ordentlichen Track, der darunter liegt, nach zu urteilen sollte ich mich vielleicht mal informieren.

Er kommt aus London. Viel mehr gibt Wikipedia auch nicht her, aber was soll’s?

via dragstripGirl

polaroid-tagebuch-berlin

Das PolaroidDIARYberlin hat die simple Idee, täglich ein Hauptstadtpolaroid online zu stellen. Die Bilder sind sehr atmosphärisch und strahlen eben diese typische verwatzte Polaroid Stimmung aus.
→ Mehr sehen

Crossing The Bridge

“Crossing The Bridge” ist eine fünf Jahre alte Dokumentation von Fatih Akin über die Musikszene Istanbuls. Der Film ist eine Reise durch die Genres dieser riesigen Metropole. Ohne jemals zu werten stellt der Einstürzende Neubauten Bassist Alexander Hacke verschiedenen Künstler der Stadt vor und macht eigentlich nicht einmal das: Seine Kommentare aus dem Off sind nur der jeweilige Übergang zwischen den Sequenzen, den Rest besorgen die Künstler selbst. Sie erzählen über sich, ihr ganz eigenes Istanbul und die Musik, die sie leben. Jeder der vorgestellten Musiker bringt neue Aspekte ein, sei es nun ob der Herkunft, wie sie die kurdische Sängerin Aynur Dogan beeinflusst, oder das Genre, denn ein istanbuler Straßenmusiker spricht anders über seine Lieder und deren Nachricht als ein istanbuler Rapper.

Der Film hat mich berührt und begeistert – und verblüfft: Mir war bisher einfach nicht so bewusst, wie schön traditionelle türkische Lieder klingen. Vor allem Aynur Dogan hat mich mit ihrem Klagelied (so oder so ähnlich) fertig gemacht.

Bei Google Video kann man sich den Film anschauen, aber ich empfehle ihn in ordentlicher Qualität und vor allem ausgestattet mit gutem Klang zu schauen.

Ich bin gespannt, wie es sein wird, Istanbul im Mai kennen zu lernen. Ich bin nur als Tourist da, aber vielleicht kriege ich in den zehn Tagen ja zumindest einen kleinen Teil des Lebens dort mit.