Natürlich ist es gerade noch lange nicht Mitternacht, aber inspiriert vom verkackten Wetter höre ich gerade meine “Nocturne” Playlist und genieße diese Atmosphäre, die ich mit diesen Liedern verbinde: Londoner Backsteinhäuser, dreckigen Schnee & dunkle Gestalten.
DJ Shadows “Midnight In A Perfect World” ist das Herzstück des Mixtapes “Nocturne”, hat die härtesten Drums überhaupt und ist in gewisser Weise ein Übergang zu etwas ausgeglicheneren Stücken.
OK, vielleicht noch: Charlotte Gainsbourg ist eine begnadete französische Sängerin und Schauspielerin. Nosaj Thing ist ein begnadeter Produzent aus LA. Und das inoffizielle Video zum Remix stammt aus der Feder der begnadeten Great White Brothers.
Ohne eine wirkliche Ahnung von Typografie zu haben, ist mir eben bei Hasencore doch ein weiteres Mal aufgefallen, dass die Helvetica Schriftreihe doch von außergewöhnlicher Eleganz ist und diese auch im Alltag präsentieren kann — ohne dabei uncool zu sein. Damn.
Vorerst wusste ich über die 16jährige Jessie Roth nicht mehr, als dass sie wenig schläft. Aber da ist mehr als das “i don’t sleep much”, nämlich die Stimmung ihrer Bilder. Täglich photographiert sie sich und andere Kleinigkeiten und schreibt kleine, aber liebenswürdige Kommentare unter ihre Bilder. Es ist faszinierend wie man mal mehr, mal weniger über sie und ihren Charakter erfährt und wie sie manchmal die Aufnahmen ganz für sich sprechen lässt.
Ihr 365-Tage-Photo-Projekt läuft noch bis Oktober ‘10 und wird also noch weitere Entwicklungen erleben und sich verändern.
Meine Auswahl (nach dem klick). Alles (bei flickr).
“Ouch!”. Kam schon vor längerer Zeit raus und mir eben mal in den Sinn. Schönes Lied von Zascha Moktan, die mir in verschiedenen Interviews sehr sympathisch war. Ihr Album war allerdings meiner Meinung nach nichts Besonderes, aber vielleicht kommt von ihr irgendwann nochmal was raus.
Verdammt, wie ich diese Momente liebe, in denen man weiß, dass man mal wieder etwas unbezahlbar Gutes gefunden hat. Musik. Gute Musik, gespielt von Holly Miranda gefunden bei Amy&Pink.
Dieses Mädchen, das in New York lebt, hat eine raue unschuldige, etwas verletzliche Stimme, die vor allem in ihren Akustik Sessions perfekt zur Geltung kommt. Deshalb finde ich auch das obenstehende Video charakteristischer als ihre ebenfalls herausragenden Studio Songs. Im Endeffekt hört sie sich aber durchgehend – aber auf verschiedene Weisen – wunderschön an. Und ich habe die perfekte Musik für die hoffentlich bald kommenden Frühlingsabende gefunden.
Entstanden ist Holly Mirandas erstes Solo-Album “The Magician’s Private Library” dabei eigentlich nur, weil ihr irgendwann TV On The Radios Dave Sitek über den Weg lief und dringend riet sich von keiner Band in ein Korsett zwängen zu lassen, sondern genau die Musik zu schreiben, die ihr zu 100% entspricht. Das ist ihr offenbar gelungen. Die Songs im MySpace Player lassen Großartiges erahnen und zeigen gleichzeitig, dass die geborene Detroiterin mit ihren Zutaten aus Indie und Elektro den Zeitgeist trifft und in einem Atemzug mit Lykke Li oder The XX genannt werden kann. Ich meine das, obwohl sie denen nicht wirklich zu ähneln scheint, aber dafür finde ich es bezeichnend, dass gute Musik mit eigenem Sound zurzeit einfach mehr wahrgenommen wird als sonst und größere Plattformen bekommen hat. Holly Miranda tritt am 21. April im Molotow in Hamburg auf. Vorerst einmalig.
Sie hat es mir wirklich angetan, mit ihren natürlichen, etwas traurigen Songs und ihren vollkomenen Gitarren Konzerten, wie sie von Dave Sitek oder Marque Tolivers Geige begleitet wird. Verdammt, ist das schön.
Hallo, ich will endlich Sommer!
Das bisschen Sonne ist ja schon ganz gut, aber das kann doch noch nicht alles sein. Pack’ da mal noch 20 Grad drauf… Sommer, ich traue dir das zu.
Und bis du das geschafft hast ziehe ich weiter Kraft aus meinem Soundtrack zur Sehnsucht, meinem Mixtape “Sommer”. Darauf zu finden sind wundervolle Lieder von persönlichen Neuentdeckungen wie Mayer Hawthorne oder auch Jason Mraz’ “Life Is Wonderful”, ein Lied für das es sich lohnt durch’s Feuer zu gehen! Oder auch Adam Greens “Buddy Bradley”, das ich erst letztens bei HHV entdeckt und seitdem liebe, danke dafür!
Die Playlist gibt es natürlich wie die ersten beiden Male wieder bei Grooveshark zum Anhören in voller Länge. Diesmal ist sie sogar wirklich komplett, das Grooveshark alle Songs im Angebot hatte. Deshalb umso mehr: Mal reinhören.
ps. Das ist übrigens die Neuauflage meiner ersten “Sommer” Playlist, die vor fast genau einem Jahr erschien und mal überarbeitet werden musste. Ist doch amüsant, wie sich mein Musikgeschmack in einem Jahr weiterentwickelt hat und vor allem, was ich damals für sommerlich gehalten habe.
Verdammtnochma! Von diesem Video hab ich echt gar nichts mitgekriegt, bis es vor ein paar Tagen (oder war es gestern?) aus meinem Reader heraushüpfte, um dann wiederum bis jetzt warten zu müssen: Hier habe ich das unglaubliche Musikvideo zu “This Too Shall Pass” von OK Go. Musikalisch finde ich das zwar langweilig, aber dafür ist es visuell außerirdisch – und das meine ich positiv: Außerirdisch gut.
From the new album “Of the Blue Colour of the Sky” (..) Directed by James Frost, OK Go and Syyn Labs. Produced by Shirley Moyers. (..) The video was filmed in a two story warehouse, in the Echo Park neighborhood of Los Angeles, CA. The “machine” was designed and built by the band, along with members of Syyn Labs over the course of several months.
Das Sams in allen Ehren, aber dessen Knackwurst-bring-Automat ist nichts gegen das, was das Team um OK Go hier für ihr Video verbrochen haben.
Hammerharte Single der Gorillaz zu ihrem bald erscheinenden Album “Plastic Beach” – übrigens das Erste nach fünf Jahren Abstinenz. Finde es sehr schön, wie Bruce Willis sich im Video mal wieder als Mann für die harten Momente profiliert. Diesmal wohlgemerkt ohne Wifebeater.
Kim Morley kann offensichtlich sehr gut mit Kopierer, Schere und Papier umgehen. Denn diese zwei Collagen sind komplett von Hand gebastelt und sehen so wundervoll aus, ohne dass der Londoner nochmal mit Photoshop an den kleinen Kunstwerken rumpfuschen musste. Find ich sehr gut s0. Die beiden Collagen hier sind jedoch auch meines Erachtens das beste, was der Mann auf Flickr von sich präsentiert. Die anderen Werke finde ich nicht ganz so spannnend.
Hallo. Hier schreibe ich, Jonathan, meine Gedanken auf und lasse mich von guter Musik, schönen Filmen und Design inspirieren. Darüber hinaus twittere ich, schreibe fürs Splash! Mag, gestalte Websites und bastel meine eigenen Beats.