# Jim Knopf oder der faschistische Darwinismus -- 17.05.09

Den Titel kann man auch falsch verstehen. Ich möchte nicht behaupten, dass Darwins Evolutionstheorie einen faschistischen Hintergrund hat, sondern dass die Nationalsozialisten sie neu interpretierten und sie für ihre faschistischen Zwecke missbrauchten (Mehr dazu im unten verlinkten Artikel).

Michael Endes “Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer” und “Jim Knopf und die wilde 13″ sind Standardwerke der Kinderliteratur und haben mein Empfinden für Moral und Recht nachhaltig geprägt. Nun bin ich über eine Interpretation von Julia Voss in der FAZ gestolpert, in der sie einleuchtend erläutert, wie man die beiden Bücher als Gegenbeispiel zur nationalsozialistischen Deutung der Evolutionstheorie sehen kann. Ein wirklich sehr interessanter Artikel.

„Wie viel ist drei und vier?“, fragt der Drache lauernd im einundzwanzigsten Kapitel. „Sieben“, antwortet Lisi, die entführte Prinzessin aus Mandala. „Und wenn ich dir sage, dass es achchcht ist?“ faucht der Drache.

Jim Knopf rettet die Evolutionstheorie


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