August 30, 2009 0

The Best Of Both Worlds

By Jonathan (Weg Eins) in Inspiration

Meine Einschätzung zum kommendem Jay-Z Album “The Blueprint 3″.

Jay-Z Blueprint 3

Anno 2001: “The Best Of Both Worlds” hieß Jay-Zs Kollabo Album mit dem damaligen R&B-Nonplusultra R. Kelly. Es war der Versuch Rap und Pop zu verbinden und daraus einen wirklich guten  - und noch wichtiger – kommerziell erfolgreichen Stilmix zu schaffen. Trotz der gar nicht so schlechten Verkaufszahlen (um die 200 000 verkaufte Einheiten) ging die Rechnung nicht auf. Ich – und auch viele Andere – gehen so weit zu sagen, dass es eines der schwächsten Jay-Z Alben überhaupt ist.

Am 11. September wird “The Blueprint 3″ erscheinen. An diesem Tag werden wir sehen zu was Hova wirklich fähig ist und ob er wirklich noch so eindrucksvoll Trends (aus)setzen kann wie mit dem ersten “Blueprint” oder dem “Black Album”. Ich bin optimistisch, dass es wirklich der Meilenstein wird, den sich viele Fans erhoffen. Und ich glaube, dass Jay-Z es diesmal schaffen wird aus Pop- und Rapmusik ein zu Monster erschaffen, dass in den nächsten Jahren den Sound der Hip Hop Szene diktieren wird. Ein Track wie “Run This Town” zeigt, dass hitverdächtige Melodien und harte Drums nicht allergisch aufeinander raegieren. Zumindest nicht wenn man auf Produzenten wie Kanye West und No I.D. – als wäre es selbstverständlich – zurückgreifen kann. Auch die erste Auskopplung “Death of Autotune” ist ein Hit, bei dem ich gespannt bin ob er wirklich das Ende der Autotune Ära bedeutet. Ein weiterer Blueprint 3 Track kursiert seit ein paar Tagen nun mit “Off That”. Ein Stück, dessen Timbaland Beat etwas aus dem Rahmen fällt, aber den ich mir im Albumkontext auch sehr gut vorstellen kann. Schade, dass Drake nur die Hook übernommen hat, aber allein dass der Kanadier auf “The Blueprint 3″ vertreten ist zeigt mir, dass Jay-Z weiterhin weiß wer Potential hat und wer es garantiert ausschöpfen wird. Drake ist der Mann, dem ich zutraue dafür zu sorgen, dass Autotune eben doch nicht tot ist und noch man den Effekt noch innovativ verwenden kann.

Ich bin gespannt was da auf uns zu kommt und ob meine hohen Erwartungen erfüllt werden. Schade nur, dass es “Jockin’ Jay-Z”, Nas und MGMT wohl doch nicht auf die Platte geschafft haben. Die beiden Interpreten waren auf einer Vorab Tracklist des Albums, die später wieder dementiert wurde.

Vier Tracks, die zeigen in welche Richtung es gehen könnte

Tracklist und Trackinfos auf Wikipedia.

Jockin’ Jay-Z / Prod. by Kanye West

D.O.A. (Death Of Autotune) / Prod. by No I.D.

Run This Town feat. Rihanna & Kanye West / Prod. by Kanye West & No I.D.

Off That feat. Drake / Prod. by Timbaland

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