# Psyence Fiction -- 12.09.09

Dieses Album, “Psyence Fiction” von Unkle, ist mein persönliches Lieblingsalbum aus dem Trip Hop Sektor. Es war die erste Platte des Projekts um James Lavelle, das auch heute noch besteht, aber mit DJ Shadow nur zu Zeiten des Debütalbums einen Mann zu Verfügung hatte, der mit Lavelle zusammen die Ideen wirklich perfekt umsetzen konnte. “Psyence Fiction” schafft es wie kaum ein anderes Werk klassichen Hip Hop und Elemente aus allen anderen Genres auf einen Nenner zu bringen.
Ich kann es nicht anders sagen: Ich finde dieses Album perfekt.
Die Grundstimmung ist nicht so melancholisch wie zum Beispiel Portisheads “Dummy”, aber doch sehr düster. Dabei könnte man sagen, dass DJ Shadow eben einfach nur das macht was er am besten kann: Er pickt die richtigen Samples und komponiert Baseline und Drumpatterns. Und am Ende stimmt einfach alles.
Shadow hat seine Ausnahmefähigkeiten auf seinem Debüt “Endtrodoucing” bewiesen und er tut das auf “Psyence Fiction” erneut. Höhepunkt und (Quasi)Abschluss der Platte bildet “Rabbit in your Headlights”. Meines Erachtens eines der schönsten Stücke, die es überhaupt gibt und sowieso das beste Lied, das Radiohead Frontmann Thom York je zu Stande gebracht hat (Ich kenne allerdings auch nur herzlich wenig von ihm). Das Musikvideo zum Track ist nicht nur meiner Meinung nach einer der besten — vielleicht sogar das Beste.
Jedenfalls ist es unglaublich wie sich auf “Psyence Fiction” alles zusammenfügt und findet — als hätte es immer zusammengehört. Das gilt für “Rabbit in your Headlights” genau wie für die ganze Platte. Egal ob Mike D., Kool G. Rap oder Richard Ashcroft — die Namen halten was sie versprechen. Für mich ist dieses Album eines der komplettesten Werke, die ich kenne, aber nur eines meiner Langspieler Lieblinge, die ich in den nächsten Wochen und Monaten vostellen möchte.
